Autor: Charlotte Fondraz Seite 1 von 2

Urlaub ist vorbei!

Jetzt hat meine Sommerpause doch einen ganzen Monat gedauert. Aber gaaanz untätig war ich nicht. Was waren meine Highlights im Sommer? Außer nix tun, rumliegen und lesen, Rosé trinken, See angucken, Gartenpartys feiern? Na klar, ich habe an meinen Projekten gebastelt.

Wie weit ist der Roman?

Der Prinz im Labyrinth” macht Fortschritte. Das Lektorat ist fertig, die Kommentare sind eingearbeitet, nun kümmert sich meine Korrektorin Thea Eickmeyer um die Rechtschreibung und die Grammatik. Das Cover ist in Reinzeichnung noch nicht fertig, aber ich habe mich für einen Entwurf entschieden.

Das Cover für meinen neuen Roman, vom Illustrat designt.

Sieht schon jetzt im Entwurf toll aus. Oder? Den Prinzen kannst du vorbestellen:

Und der Kurzgeschichtenband?

Auch mit der Anthologie “Das rote Tuch – eine phantastische Reise durch die Zeit” vom KommPlot & friends geht es voran. Unsere Kurzgeschichten sind gerade im Lektorat. Ich bin absolut gespannt, was für ein Cover der Band bekommen wird. Sicher keins mit diesen Bildern:

Denn natürlich wird auch das Cover vom Roten Tuch von einer professionellen Coverdesignerin entworfen. Den Kurzgeschichtenband kannst du vorbestellen:

Übrigens: Zwei Autorinnen vom KommPlot, Kristin Weber und Esther Geißlinger, haben vor Kurzem beide (!) ein Stipendium vom Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) erhalten. Félicitations!

Die Stadtmusikanten haben’s drauf – fast.

Mit projekt9 haben wir in unserem Dordogne-Workshop geprobt, was das Zeug hielt, aber für eine Aufführung hat es leider nicht gereicht. Wir haben gemerkt, dass wir mit sechs Personen für sechs Rollen einfach nicht zahlreich genug sind. Wir wohnen nicht in derselben Stadt und einige von uns haben Jobs ohne feste Arbeitszeiten. Da muss dann mal spontan am Wochenende malocht werden. Und die Theaterprobe kommt zu kurz.

Wir haben also beschlossen, noch zwei oder drei zusätzliche Mitglieder anzuwerben. Dann haben wir eine reale Chance, dass bei den Proben (und Aufführungen) auch sechs Leute da sind. 🙂 Wenn du in der Nähe von Bordeaux wohnst und gern Theater spielen willst, melde dich!

Gerechtigkeit für Yulia Tsvetkova

Die Amnesty-Aktion des Sommers war für mich die “Marche des Fiertés”, die Pride vom 12. September, an der wir mit unserer Gruppe stellvertretend für Amnesty France teilgenommen haben. Dabei haben wir namentlich Yulia Tsvetkova unterstützt, eine russische Künstlerin und Aktivistin.

Vereint aber nicht einheitlich. Unser Slogan von Amnesty France.

Yulia hat Bilder nackter Frauen gemalt und veröffentlicht, unter anderem abstrakte Zeichnungen weiblicher Geschlechtsteile. Damit setzt sie sich für die Selbstbestimmung von Frauen ein. Die russischen Behörden haben sie deshalb wegen “Herstellung und Verbreitung von Pornografie” angeklagt, bei Verurteilung drohen Yulia bis zu sechs Jahre Haft. Grund genug, für sie auf die Straße zu gehen. Die Pride war eine tolle Gelegenheit. Ich frage mich, warum nicht alle Demos so viel positive Energie ausstrahlen wie die Pride. Vielleicht liegt’s an der Musik.

Apropos: ein alter Song, den ich mir gut auf einer Demo vorstellen könnte: Les Femmouzes T: On parle de parité.

Des Prinzen Kleid

Die Geschichte ist erzählt, jetzt soll daraus ein Buch werden. Als mein Roman, also das Manuskript, fertig geschrieben war, fehlte ihm sogar der Titel! Die Textdatei trägt die Bezeichnung „Minotaurus“, aber dieses Kind sollte doch einen ganz eigenen Namen bekommen. „Der Prinz im Labyrinth“ heißt der Roman nun, aber damit ist er nicht fertig.

Erst einmal schauen, ob die Story keinen Haken hat

Das Lektorat ist der Arbeitsschritt, in dem die Lektor:in den Roman auf Unstimmigkeiten, Verständlichkeit und Schreibstil untersucht. Meinen Roman lektoriert Lisa Kuppler vom Krimibüro, eine begabte und erfahrene Lektorin und Schreibcoach, die ich schon lange kenne und sehr schätze. Lisa gehört wie ich zu den Bücherfrauen. Im Augenblick sitzt sie über meinem Text und überlegt sich vielleicht gerade, wie eine holprige Formulierung glatter gemacht oder ein unschönes Wort durch ein passenderes ersetzt werden kann.


Lisa und ich beim Treffen der Bücherfrauen (Foto von Heidi Wendelstein)

Dann die Kreativität bei der Rechtschreibung zurückfahren

Wenn Lisa fertig ist, geht der Text an mich zurück, ich bearbeite ihre Kommentare, und dann kommt die Korrektorin ins Spiel. Thea Eickmeyer spürt Tipp- und Rechtschreibfehler und Fälle von zweifelhafter Grammatik auf und ist hierbei so gründlich wie Sherlock und Watson zusammen.

Schick aussehen soll’s auch, und zwar innen …

Zum Schluss bringt die Schriftsetzerin Susanne Lomer den korrigierten Text in eine ansprechende Form. Susanne sorgt auch dafür, dass der Titel, die ISBN und so Zeugs an der richtigen Stelle stehen. Dabei muss sie die verschiedenen Formate der Bücher beachten, denn „Der Prinz im Labyrinth“ soll als Taschenbuch und als Ebook herauskommen. Susanne gehört ebenfalls zu den Bücherfrauen. Genial, was man im Netzwerk zu mehreren zustande bringt.

… wie außen

Last not least ist das Cover wichtig. Vorn soll ein tolles Bild drauf, das auch als Minibild (neudeutsch “Thumbnail”) erkennbar und ansprechend ist und das sowohl zum Inhalt als auch zum Genre des Romans passt. Hilfe, zu welchem Genre gehört meine Geschichte? Historischer Roman oder Altertumskrimi? Historisch ist eigentlich falsch, die Handlung von „Der Prinz im Labyrinth“ spielt in der Bronzezeit, also in einer prähistorischen Epoche. Krimi könnte passen, es geht ja darum, einen Mord aufzuklären. Aber Kriminalroman hört sich zu modern an. Deswegen nenne ich mein Genre jetzt „Altertumsroman“, das Wort kommt auch auf den Titel drauf.

Das Illustrat, ein auf Buchcover spezialisiertes Grafikbüro, hat schon für die großartigsten Romane den Titel designt. Das Cover vom Prinzen im Labyrinth wird das genialste ihrer Geschäftslaufbahn 🙂 Sobald es fertig ist, zeig ich es, und du kannst dann sehen, dass ich nicht übertreibe.

Das ist nicht der Prinz im Labyrinth, sondern der sogenannte Lilienprinz (1), ein minoisches Fresko aus dem „Palast“ von Knossos. Doch so eine Federkrone kommt auch im Roman vor.

Wenn diese Arbeitsschritte erledigt sind, muss das Buch nur noch gedruckt und unter die Leute gebracht werden. Du kannst den Roman schon heute vorbestellen:

Im Langboot auf dem stürmischen Nordatlantik

Ein historischer Seefahrts-Roman

Mitte neunzehntes Jahrhundert, Liverpool. Die Landflucht verarmter Iren kurbelt die Passagierschifffahrt über den Atlantik in die Neue Welt kräftig an. Der erst siebzehnjährige, aber in der Seefahrt bereits erfahrene Alexander Holmes heuert im März 1841 auf einem Zweimaster an, der nach Philadelphia aufbricht. In der Hoffnung auf eine Zukunft nehmen die Passagiere des Seglers die miserablen hygienischen Bedingungen auf der Überfahrt in Kauf. Erwachsene und Kinder, über sechzig Personen, sind auf engstem Raum im Passagierraum eingepfercht. An Deck plagen sich die Seeleute mit einer rauen See, eisigen Temperaturen und einem despotischen Steuermann, Francis Rhodes.

D. O. Hasselmann: Im Langboot (2019)

Niemand an Bord ahnt, dass Rhodes mit dem profitgierigen Reeder Rafferty ein Abkommen hat. Wenn Rhodes die Überfahrt über den Nordatlantik in weniger als 45 Tagen schafft, will Rafferty ihm das Kommando eines Schiffes übertragen. Heimlich wählt der egozentrische Rhodes eine unübliche, aber vermeintlich schnellere Route, die unkalkulierbare Risiken birgt. Erst hoch auf See erkennt Alexander, dass Rhodes das Leben der Mannschaft und der Passagiere gewissenlos aufs Spiel setzt. Mutig versucht der junge Matrose, das Schlimmste abzuwenden.

Am andern Ufer wartet eine Zukunft

Die Armut und Hoffnungslosigkeit der Passagiere stellt der Autor D. O. Hasselmann eindrucksvoll durch die Figur der Ellen Asken dar, deren Familie durch Missernten verarmte. Ellens Schicksal erinnert mich an das der heutigen Flüchtlinge, die die gefährliche Route über das Mittelmeer wagen. Die historische Katastrophe des Romans (tatsächlich basiert die Geschichte auf einer wahren Begebenheit) knüpft an viele aktuelle an, die sich mit überladenen Schlauchbooten auf dem Mittelmeer ereignen.

Keine halben Sachen bei der Recherche

Mit seinen detailgenauen Beschreibungen fängt Hasselmann die Atmosphäre einer Atlantikfahrt bei eisigen Temperaturen und wettkampfmäßigen Windverhältnissen auf geniale Weise ein. Zum Lesen sollte man sich daher immer eine Tasse heißen Tee bereitstellen :). Die Fachausdrücke sind hervorragend in den Text eingebunden und erklären sich durch den Kontext. Da punktet der Autor ordentlich bei mir, ich finde es großartig, wenn man bei einem Roman mühelos so viel über Seefahrt lernt, ohne auch nur ein einziges Mal etwas nachschlagen zu müssen.

Am Ende des Romans schafft es Hasselmann meisterlich, weder ins Fatalistische noch ins Süßliche abzugleiten – mehr verrate ich zum Ausgang des Buchs nicht. Nur noch mein Fazit: sehr lesenswert!

Was liegt bei mir diesen Sommer an?

Ich habe mir diesen Sommer so viel vorgenommen, dass es mich überhaupt nicht stören würde, wenn es die ganze Zeit regnet. Nur für euch täte es mir natürlich leid 🙂

Nach Jahren des Schreibens kommen jetzt Monate des Erscheinens und Herausgebens. Ja, das hört sich edel an, also, an manchen Tagen. An anderen klingt es eher wie eine Schreckensmeldung.

Es war einmal auf Kreta

Mein Altertumsroman „Der Prinz im Labyrinth“ soll diesen Herbst veröffentlicht werden. Die Geschichte spielt im minoischen Kreta vor 3600 Jahren. Es geht darum, wie der griechische Mythos vom Minotaurus entstanden sein könnte. Der Mythos ist altgriechisch, eine Version davon ist in der “Bibliotheke des Apollodor” aufgezeichnet. Diese “Bibliotheke”, eine Sammlung von antiken Sagen, datiert aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Schon damals spielte die Handlung in ferner Vergangenheit, zu einer Zeit, wo die Götter mit den Sterblichen verkehrten. Vielleicht haben die Ereignisse, die dem Minotaurus-Mythos zugrunde liegen, in der Bronzezeit stattgefunden. Dahin habe ich sie jedenfalls in meinem Roman versetzt. Wenn du schon jetzt ein bisschen mehr über den Schauplatz, die Figuren und die Geschichte erfahren willst, schau auf der Buchseite “Der Prinz im Labyrinth” nach.

Ein Fresko aus dem “Palast” von Knossos, es ist unter dem Namen “Lilienprinz” bekannt. (1)

Also, das Manuskript ist fertig. Dafür, dass es ein Buch wird, müssen jetzt erst einmal andere Leute sorgen. Meine Lektorin, meine Korrektorin, die Schriftsetzerin, und natürlich muss das Cover professionell designt werden. Aber das erkläre ich mal in einem gesonderten Blog-Beitrag.

Marketing? Na klar!

Wenn so viele Leute sich um meinen Roman kümmern, denkst du vielleicht, ich hätte gar nichts mehr mit der Veröffentlichung zu tun. Doch! Ich muss dafür sorgen, dass das Marketing in Gang kommt. Von selber weiß ja niemand, was für ein genialer Altertumsroman darauf wartet, von Leuten gelesen zu werden, die spannende Geschichten, gut recherchierte Welten und interessante, unkonventionelle Figuren lieben. 🙂

Was? Man merkt mir an, dass ich schon etliche Marketingkurse hinter mir habe? Tja, das stimmt allerdings. Und, nicht zu glauben, Marketing macht absolut viel Spaß! Ich lerne Bloggen, Pinteresten, Keyword Suchen und viele Begriffe aus dem Neudeutschen. „Bucketlist“, „Funfacts“, „SEO“, „Content“ – vorher noch nie davon gehört. Meine Bucketlist ist übrigens: Was ich den Sommer über erledigen will. 🙂

Eine phantastische Reise durch die Zeit

Im Herbst kommt ebenfalls die Anthologie „Das rote Tuch“ heraus. Dieser Kurzgeschichtenband wird von meiner Autorinnengruppe KommPlot zusammengestellt, vier andere Autor:innen haben wir eingeladen mitzumachen.

Kurzgeschichtenband von KommPlot & Friends

Auch hier bin ich absolut gespannt, wie das Cover aussehen wird. Das Bild oben würde gut zu meiner Geschichte passen, denn da geht es um ein Schiff mit einem Mast aus Gold und einem Segel aus rotem Tuch. Ganz fertig ist der Text noch nicht, und auch hier ist wieder Marketing gefragt. À propos Marketing, auf der Buchseite zum Roten Tuch kannst du die Anthologie vorbestellen. 🙂

Die Stadtmusikanten und die Räuber … aus der Wallstreet

Mit meinem französischen Verein projekt9 planen wir ein Straßentheater-Musical: Die Bremer Stadtmusikanten. Es ist ein Remake einer Version, die wir vor ein paar Jahren mit Kindern eingeprobt und aufgeführt haben. Dieses Mal singen, musizieren und schauspielern Erwachsene. Wir haben uns in der Dordogne bei Les Eysies ein Haus gemietet, dort wollen wir eine Woche lang nur proben. Naja, und ein bisschen den Sommer feiern.


So sah das vor 4 Jahren auf der Probe aus.

Ganz wichtig für einen gelungenen Sommer sind natürlich auch: große, fette Eisbecher, lange Hundespaziergänge, Rosé-Wein auf der Terrasse oder einfach irgendwo draußen. Hab ich was vergessen?

Bloggen macht Spaß, muss aber schnell gehen

Seit ich diese Webseite habe, blogge ich, naja, so ab und zu. Weil es bestimmt eine Menge Kniffe gibt, die ich noch nicht kenne, habe ich einen Workshop zum Bloggen belegt. „Rapid Blog Flow“ von Judith „Sympatexter“. Ah, Tschuldigung, es war kein Workshop, sondern ein Wirkshop, „nur echt mit i“, denn Judith spielt gern mit Wörtern.

Blog like nobody’s reading“

Das ist ein Spruch von Judith, und den finde ich absolut motivierend. Er bedeutet, dass ich beim Bloggen einfach losschreiben soll, wie mir die Finger auf die Tasten hüpfen.

Mein heutiger Artikel, sozusagen meine Abschlussarbeit des Wirkshops, soll von meinen Marotten und Sonderbarkeiten handeln, „Funfacts“ auf neudeutsch. Sofort fühle ich mich so mittelmäßig wie schon lange nicht mehr. An mir gibt es nichts Auffälliges. Keine ausgefallene Lieblings-App, ich hab kein Handy. Keine null oder achtunddreißig Punkte in Flensburg, ich hab kein Auto. Wenn ich wüsste, wo ich geboren wurde, könnte ich mit so einem tollen Land punkten wie Judith: Transsylvanien. Aber meine Adoptiveltern wollten nie damit herausrücken, wo sie mich aufgelesen haben.

Wie, meine Nase ist so lang wie die von Pinocchio? Quatsch, das ist nur Photoshop. Noch nicht einmal mit einer ausgefallenen Nase kann ich dienen.

Atavismus, was ist denn das?

Aber eine Sache gibt es in meinem Gesicht, die wirklich auffällig ist. An meiner linken Augenbraue sitzt seit meiner Geburt ein brauner Fleck mit besonders langen und dicken Haaren. Der soll, das hat mir mal ein Arzt gesagt, ein Atavismus sein, also ein uraltes Merkmal, das wieder herausgekommen ist. Ein kleines Stück Primatenfell, das sich in meine Homo-sapiens-Haut eingeschlichen hat. Na, wenn das nicht funfactig ist!

So sieht das aus.

Versunken im Stausee

Nein, es geht nicht um die ägyptischen Tempel von Abu Simbel 🙂 , sondern um Henriette Dyckerhoffs Roman “Was man unter Wasser sehen kann” (Aufbau Verlag 2019). Aber auch hier wird ein Tal geflutet, und Geheimnisse aus der Vergangenheit warten auf dich. Das Buch steht übrigens auf der Shortlist für den Literaturpreis “Christine” der Bücherfrauen.

Lesestoff für die Ferien …

Luca arbeitet nach einem abgebrochenen Studium in einem Gemüseladen in Berlin. Der Laden bietet ihr nicht nur finanzielle Sicherheit, sie wohnt auch dort und hat eine Beziehung mit dem Inhaber. Doch als ihre Mutter spurlos verschwindet, verlässt sie diese sichere Welt und kehrt in ihre Heimat zurück, um ihre Mutter zu finden.

Das neu erbaute Provinzstädtchen, in dem noch Lucas Großmutter wohnt, liegt an einem Stausee. In dessen Wassern versank vor Jahrzehnten die alte Ortschaft. Luca wurde erst nach der Flutung des Tals geboren. Doch ihre Großmutter hat noch in dem alten Dorf gewohnt, in dem die Gemeinschaft durch den Bau des

Staudamms auseinandergerissen wurde. Nach und nach kommt Luca den Verstrickungen der Familien auf die Spur, die sich durch drei Generationen ziehen.

… oder Vergnügen für ein Wochenende

Der Roman ist atmosphärisch, spannend und hintergründig feministisch, mit anderen Worten: absolut lesenswert.

Henriette Dyckerhoff arbeitet als Autorin und freie Lektorin. Sie schreibt auch Sachbücher und ist wie ich Mitglied bei den Bücherfrauen.

Das rote Tuch

Phantastische Kurzgeschichten

Meine Autorinnengruppe KommPlot gibt zum Ende des Jahres unseren ersten gemeinsamen Kurzgeschichtenband heraus. Mit unseren Gastautor:innen nehmen wir euch auf eine phantastische Reise durch die Zeit mit.

Folgt dem roten Tuch von der Bronzezeit bis in die ferne Zukunft!

Autor:innen:

Esther Brendel, Esther Geißlinger, Dirk Hasselmann, Heike Knauber, Lisa Kuppler, Kim Skott, Kristin Weber, Claudia Zentgraf. Natürlich ist auch eine Geschichte von mir dabei 🙂

Der Prolog zum Silberkessel

Das zweite Video und der Beginn des Romans

Die erste Video-Lesung (siehe Blogbeitrag vom 15. Januar) war als Versuch gedacht, nun geht es richtig los und zwar von Anfang an: Im heiligen Hain der Nerthus treffen eine germanische Druidin und ein römischer Tesserarius aufeinander. Der Römer und seine Soldaten haben auf Nerthus’ Altar, dem Stein des Lebens, ein Lamm geschlachtet …

Videolesung Druidin versus Römer

aus dem Prolog: Gunberta und der Tesserarius

Mehr zu dem Roman findest du hier: Der Silberkessel von Gundestrup

Auf meinem Youtube-Kanal kannst du dir noch mehr Videolesungen ansehen.

Auf der Suche nach dem Drehort

Eine Lesung aus dem Prolog

Die nächste Video-Lesung zu meinem Manuskript “Der Silberkessel von Gundestrup” will ich noch in diesem Monat aufnehmen. Bloß wo?

In Haithabu vielleicht, das war eine frühmittelalterliche Hafenstadt an der Schlei, wo ein paar Häuser rekonstruiert wurden. Ich mag auch die Heidenschanze bei Sievern und Fyrkat bei Hobro (Dänemark), beides sind Ringwallanlagen, allerdings nicht gleich alt. Die Heidenschanze wurde um den Beginn unserer Zeitrechnung genutzt, Fyrkat in der Wikingerzeit.

Auch an die Nekropole von Peyrehaut habe ich gedacht. Die ist zwar aus der Jungsteinzeit, liegt aber so schön in der Nähe. 🙂

Aber wahrscheinlich hält Corona mich in zu Hause fest und ich lese im Wald nebenan.

Meine Videos findest du auf diesem Youtube-Kanal.

Meine erste Video-Lesung

Der Silberkessel von Gundestrup

Im Fuchsmoorlager bekommt Katek, die junge Diebin, Besuch von einem Unbekannten. Er führt sie tief ins Moor zu einem Steinkreis, dem ehemaligen Thingplatz eines verlassenen Dorfs …

aus Kapitel 4 (Das Kyndol): Katek trifft Wolfspelz

Mehr zu dem Roman kannst du hier erfahren.

Alle meine Videos findest du auf diesem Youtube-Kanal.

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