Wer ist das wahre Scheusal?
Darum geht es in meiner Wohlfühl-Krimi-Reihe Mord à la française: Wer ist richtig fies, wer geht wirklich über Leichen? Und: Wer hat die Tat begangen?
Generell kann diese Person ein und dieselbe Figur sein. Muss aber nicht. Auch ein netter Charakter kann eine Katastrophe auslösen oder Schuld an einem schändlichen Verbrechen haben.

Dies hier oben ist die Krimi-Reihe Mord à la française. Sie spielt im Périgord, und es wird mindestens 3 Bände geben:
- Rache, Rosen und Rosé (2025)
- Amour, Affären und Antikes (2026)
- Pilze, Patzer und Pastis (2027, noch ohne Cover)
War’s die Gärtnerin oder doch der Nachbar?
Bei meiner Wohlfühl-Krimi-Reihe haben die meisten Figuren eine Gelegenheit für die Tat und viele ein Motiv. Aber ich hoffe, dass du nicht spontan tippen kannst, wer die Schuld an dem Verbrechen hat. Oder war es doch „nur“ ein Unglück?
Wer spielt hier Detektivin?
Bei der Figurenentwicklung im Krimi ist natürlich die Ermittlerin der Star. Voilà meine Hobby-Detektivin, die zufällig auf ein Verbechen stößt und ihrer Neugierde freien Lauf lässt.

Weitere Hauptfiguren
Zu den Hauptfiguren in Rache, Rosen und Rosé zähle ich auf jeden Fall diese Leute hier:

Die meisten triffst du im zweiten Band des Wohlfühl-Krimis wieder.
Nebenfiguren des Wohlfühl-Krimis
Aber auch diese Figuren sind wichtig:

Zeichnungen von Andrea Wapler
Wer ist wohl das Opfer?
Bei einer Krimi-Reihe, die vom ersten bis zum letzten Band am selben Ort spielt, reißt der Tod des Opfers eine Lücke in die Gemeinschaft. Eine Mörderin oder ein Betrüger können nach verbüßter Strafe wiederkehren. Das Opfer dagegen ist für immer verloren.

Dass es mir so schwer fällt, mich von einer Figur zu verabschieden, hat mich beim Schreiben selbst erstaunt. Vielleicht liegt es daran, dass ich, wenn ich in Brantôme en Périgord bin, meine Figuren durch die Straßen laufen sehe. Hier hat sie gesessen und ihren Café getrunken, denke ich, wenn mein Blick über die Bistroterrassen auf dem Marktplatz schweift. In dieser Kirche ist er getauft worden, schießt es mir durch den Kopf, wenn ich an der Abtei entlanglaufe.
Bei meinen Mythologie-Romanen Der Prinz im Labyrinth und Die Kriegerin des Nordens hatte ich diese Skrupel nicht. Warum? Hm, die Geschichten spielen in der fernen Vergangenheit: Bronzezeit, Eisenzeit. Die Menschen von damals sind eh alle tot.
Bei den Figuren in meinem Wohlfühl-Krimi dagegen handelt es sich um Leute, die heute leben könnten. Das macht wohl den Unterschied. Bekloppt? Ja, ist es. 🥹

Das hier ist der Marktplatz von Brantôme, ein wichtiger Schauplatz in Mord à la française. Die Autos gehören zu einer Oldtimer-Ausstellung, die jeden Sommer hier stattfindet, der Brantomobile.
Was hältst du von meinen „Stereotypen“?
Als Autorin möchte ich meine Figuren komplex gestalten. Gleichzeitig sollen sie eine ganz bestimmte Funktion erfüllen in der Geschichte. Die Kunst ist, einen Stereotypen oder Archetypen mit Eigenschaften auszustatten, die man ihm abnimmt, obwohl man ihm sie nicht zugetraut hätte. Darauf arbeite ich jedenfalls hin. 🙂
Unten siehst du die Figuren, die in Band 2 (Amour, Affären und Antikes) hinzukommen.

Zeichnungen von Andrea Wapler
Im Blogartikel Verbrechen im Périgord erfährst du, wie die Idee zu dem Wohlfühl-Krimi entstanden ist.
Hier leben die Figuren aus Mord à la française. Rechts siehst du die Abtei, die Häuser links stehen auf der Flussinsel der Dronne.

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