Bloggen macht Spaß, muss aber schnell gehen

Seit ich diese Webseite habe, blogge ich, naja, so ab und zu. Weil es bestimmt eine Menge Kniffe gibt, die ich noch nicht kenne, habe ich einen Workshop zum Bloggen belegt. „Rapid Blog Flow“ von Judith „Sympatexter“. Ah, Tschuldigung, es war kein Workshop, sondern ein Wirkshop, „nur echt mit i“, denn Judith spielt gern mit Wörtern.

Blog like nobody’s reading“

Das ist ein Spruch von Judith, und den finde ich absolut motivierend. Er bedeutet, dass ich beim Bloggen einfach losschreiben soll, wie mir die Finger auf die Tasten hüpfen.

Mein heutiger Artikel, sozusagen meine Abschlussarbeit des Wirkshops, soll von meinen Marotten und Sonderbarkeiten handeln, „Funfacts“ auf neudeutsch. Sofort fühle ich mich so mittelmäßig wie schon lange nicht mehr. An mir gibt es nichts Auffälliges. Keine ausgefallene Lieblings-App, ich hab kein Handy. Keine null oder achtunddreißig Punkte in Flensburg, ich hab kein Auto. Wenn ich wüsste, wo ich geboren wurde, könnte ich mit so einem tollen Land punkten wie Judith: Transsylvanien. Aber meine Adoptiveltern wollten nie damit herausrücken, wo sie mich aufgelesen haben.

Wie, meine Nase ist so lang wie die von Pinocchio? Quatsch, das ist nur Photoshop. Noch nicht einmal mit einer ausgefallenen Nase kann ich dienen.

Atavismus, was ist denn das?

Aber eine Sache gibt es in meinem Gesicht, die wirklich auffällig ist. An meiner linken Augenbraue sitzt seit meiner Geburt ein brauner Fleck mit besonders langen und dicken Haaren. Der soll, das hat mir mal ein Arzt gesagt, ein Atavismus sein, also ein uraltes Merkmal, das wieder herausgekommen ist. Ein kleines Stück Primatenfell, das sich in meine Homo-sapiens-Haut eingeschlichen hat. Na, wenn das nicht funfactig ist!

So sieht das aus.

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