Urlaub ist vorbei!

Jetzt hat meine Sommerpause doch einen ganzen Monat gedauert. Aber gaaanz untätig war ich nicht. Was waren meine Highlights im Sommer? Außer nix tun, rumliegen und lesen, Rosé trinken, See angucken, Gartenpartys feiern? Na klar, ich habe an meinen Projekten gebastelt.

Wie weit ist der Roman?

Der Prinz im Labyrinth“ macht Fortschritte. Das Lektorat ist fertig, die Kommentare sind eingearbeitet, nun kümmert sich meine Korrektorin Thea Eickmeyer um die Rechtschreibung und die Grammatik. Das Cover ist in Reinzeichnung noch nicht fertig, aber ich habe mich für einen Entwurf entschieden.

Das Cover für meinen neuen Roman, vom Illustrat designt.

Sieht schon jetzt im Entwurf toll aus. Oder? Den Prinzen kannst du vorbestellen:

Und der Kurzgeschichtenband?

Auch mit der Anthologie „Das rote Tuch – eine phantastische Reise durch die Zeit“ vom KommPlot & friends geht es voran. Unsere Kurzgeschichten sind gerade im Lektorat. Ich bin absolut gespannt, was für ein Cover der Band bekommen wird. Sicher keins mit diesen Bildern:

Denn natürlich wird auch das Cover vom Roten Tuch von einer professionellen Coverdesignerin entworfen. Den Kurzgeschichtenband kannst du vorbestellen:

Übrigens: Zwei Autorinnen vom KommPlot, Kristin Weber und Esther Geißlinger, haben vor Kurzem beide (!) ein Stipendium vom Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) erhalten. Félicitations!

Die Stadtmusikanten haben’s drauf – fast.

Mit projekt9 haben wir in unserem Dordogne-Workshop geprobt, was das Zeug hielt, aber für eine Aufführung hat es leider nicht gereicht. Wir haben gemerkt, dass wir mit sechs Personen für sechs Rollen einfach nicht zahlreich genug sind. Wir wohnen nicht in derselben Stadt und einige von uns haben Jobs ohne feste Arbeitszeiten. Da muss dann mal spontan am Wochenende malocht werden. Und die Theaterprobe kommt zu kurz.

Wir haben also beschlossen, noch zwei oder drei zusätzliche Mitglieder anzuwerben. Dann haben wir eine reale Chance, dass bei den Proben (und Aufführungen) auch sechs Leute da sind. 🙂 Wenn du in der Nähe von Bordeaux wohnst und gern Theater spielen willst, melde dich!

Gerechtigkeit für Yulia Tsvetkova

Die Amnesty-Aktion des Sommers war für mich die „Marche des Fiertés“, die Pride vom 12. September, an der wir mit unserer Gruppe stellvertretend für Amnesty France teilgenommen haben. Dabei haben wir namentlich Yulia Tsvetkova unterstützt, eine russische Künstlerin und Aktivistin.

Vereint aber nicht einheitlich. Unser Slogan von Amnesty France.

Yulia hat Bilder nackter Frauen gemalt und veröffentlicht, unter anderem abstrakte Zeichnungen weiblicher Geschlechtsteile. Damit setzt sie sich für die Selbstbestimmung von Frauen ein. Die russischen Behörden haben sie deshalb wegen „Herstellung und Verbreitung von Pornografie“ angeklagt, bei Verurteilung drohen Yulia bis zu sechs Jahre Haft. Grund genug, für sie auf die Straße zu gehen. Die Pride war eine tolle Gelegenheit. Ich frage mich, warum nicht alle Demos so viel positive Energie ausstrahlen wie die Pride. Vielleicht liegt’s an der Musik.

Apropos: ein alter Song, den ich mir gut auf einer Demo vorstellen könnte: Les Femmouzes T: On parle de parité.

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