Aus Sagengestalten werden Romanfiguren

Mein historischer Roman Der Prinz im Labyrinth dreht sich um die Sage vom Minotaurus. Vor der Kulisse des antiken Kretas wird die Sage modern erzählt. In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie ich die Romanfiguren aus den Sagengestalten entwickelt oder frei erfunden habe.

Wie ich das alte Knossos mit meinen Romanfiguren bevölkere

Im Altertumsroman Der Prinz im Labyrinth geht es um die Frage, wer den Minotaurus getötet hat. Was passierte damals wirklich auf Kreta? Viele meiner Romanfiguren sind also ursprünglich Sagengestalten: Daidalos und sein Sohn Ikarus, die Königin Pasiphaë und ihre Töchter Ariadne und Phädra und natürlich Theseus, der griechische Held. Auch der Name von Pasiphaës Sohn Asterion stammt aus der Sage, er ist der Minotaurus.

In welcher Zeit leben meine Romanfiguren?

Der Minotaurus ist eine altgriechische Sagengestalt. Die Geschichte von seiner Geburt, seinem Aufenthalt im Labyrinth und seinem Tod spielte schon für die antiken Griechen in ferner Vergangenheit.

Um 1900 entdeckte Arthur Evans die Gebäudereste in Knossos auf Kreta. Er brachte den Palast von Knossos in Verbindung mit dem legendären König Minos, dem Gatten von Pasiphaë. Nach König Minos nannte Evans die Kultur in Knossos minoisch.

Die minoischen Fresken, die auf Kreta und später auf der Insel Thira (Santorini) ausgegraben wurden, haben mich zu den Romanfiguren inspiriert. Die Fresken wurden vor etwa 3600 Jahren gemalt und gehören zu der jüngsten Epoche der minoischen Kultur, der sogenannten Neupalastzeit. Zu dieser Zeit spielt auch die Handlung des Romans.

Minos – ein Titel, kein Name

Obwohl – oder gerade weil – es in meinem Roman keinen König Minos gibt, mache ich hier einen Exkurs zu diesem Herrscher: Möglicherweise war Minos kein Eigenname, sondern nur ein Titel für den Herrscher oder die Herrscherin auf Kreta. Minos bedeutete vielleicht etwas Bestimmtes, so wie Pharao Großes Haus bedeutet und den Titel des ägyptischen Herrschers darstellte.

In der Sage bestraft Minos den Baumeister Daidalos für den Tod des Minotaurus. Denn in dem Labyrinth, Daidalos‘ Bauwerk, war der Minotaurus nicht sicher, sondern er wurde darin getötet.

Eigentlich seltsam: Der Minotaurus ist ja nicht Minos‘ Sohn sondern das uneheliche Kind von Minos‘ Ehefrau und der Beweis ihrer Untreue. Wäre Minos nicht eher froh gewesen, wenn der Minotaurus nicht mehr lebt? Ich finde, Daidalos‘ Bestrafung ist viel glaubwürdiger, wenn sie durch die Mutter des Minotaurus erfolgt, also durch Pasiphaë.

In meinem Roman geht deshalb der strafende Minos in Pasiphaë auf. Ich habe nur das O von Minos gegen ein A ersetzt. Minas Pasiphaë ist also Titel und Name der kretischen Herrscherin. Eine Figur Minos gibt es nicht in meinem Roman.

Vorlagen für meine Romanfiguren

Minas Pasiphaë, die mächtigste Frau von Kreta

Minoisches Fresko aus Knossos, Ausschnitt: eine reichgeschmückte Frau vor blauem Hintergrund, Vorlage für meine Romanfigur Pasiphaë

Diese Abbildung (2) zeigt einen Ausschnitt aus der Rekonstruktion eines minoischen Freskos aus Knossos. Die Frau trägt viele Hals- und Armbänder sowie Ketten in einer aufwändigen Steckfrisur. Ihr Kleid ist so weit ausgeschnitten, dass die Brüste freibleiben (das sieht man auf anderen Frauendarstellungen der minoischen Epoche besser). Genau so stelle ich mir Minas Pasiphaë, die kretische Königin, vor.

Auf dem Fresko deutet allerdings nichts darauf hin, dass diese Frau eine herausragende Stellung im Sinne einer Herrscherin innehat. Im Gegenteil, sie ist die mittlere von drei sehr ähnlich gemalten Frauen. Hauptsächlich durch die Anzahl der Ketten unterscheidet sie sich von den beiden anderen. Ihre Nase ist auch ein wenig kürzer und ihr Kinn etwas runder, aber das sieht man nur, wenn man genau hinschaut. Doch diese Figur habe ich vor Augen, wenn ich an Minas Pasiphaë denke.

Pasiphaë in meinem Roman ist listig, dickköpfig und machthungrig. Unverholen zieht sie ihren Sohn Asterion ihren beiden Töchtern vor.

Wie konnte Theseus bis in die Gemächer meines Sohnes vordringen, Baumeister? Der Wohnflügel ist unerreichbar, hast du gesagt. Dort wären Wachen überflüssig! Du steckst mit drin, Daidalos, bis zum Hals.

Pasiphaë

Daidalos, Baumeister aus Athen und Ratgeber von Minas Pasiphaë

Daidalos soll im Roman herausfinden, wer den Prinzen getötet hat. Er nimmt die Rolle des Ermittlers bei einem Mordfall ein. Allerdings muss er seine Erkenntnisse im Gefängnis zusammentragen. Nur eine Nacht bleibt ihm, um den Mörder zu finden. In dieser Zeit berichtet er seinem Sohn, welche Ereignisse mit dem Tod des Prinzen zusammenhängen könnten, und zieht seine Schlüsse. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn verändert sich in dieser Nacht. Ikarus erfährt Dinge aus Daidalos‘ Leben, die ihm bisher verborgen waren.

Altgriechische Statue aus Knossos, älterer Mann (vielleicht soll sie Dionysos darstellen), Romanfiguren-Vorlage für Daidalos

Der Baumeister Daidalos ist Athener, deshalb kleidet er sich nicht wie die Kreter. Auf der Suche nach einer Vorlage für Daidalos bin ich auf diese Statue (24) gestoßen, die auf das zweite oder dritte nachchristliche Jahrhundert datiert wird. Sie befindet sich im Museum von Iraklion auf Kreta und stellt wahrscheinlich den Gott Dionysos dar. Trotzdem liefert diese Statue für meine Daidalos-Romanfigur alles, was ich brauche: den Chiton, also das Unterkleid, das Himation, der griechische Mantel, und die Sandalen. Das Gesicht ist mir für Daidalos vielleicht nicht alt genug (die Statue stellt also einen jungen Daidalos dar), aber der Bart ist genau so, wie ich ihn mir für den Baumeister aus Athen vorstelle.

Dionysos ist der Gott des Weines, der Lebenslust, aber auch des Wahnsinns. Diese Begriffe charakterisieren Daidalos recht gut. Doch Daidalos ist auch ehrgeizig und berechnend. Nun ja, welcher Gott ist das nicht? Insofern passen Daidalos und Dionysos gut zusammen.

Ikarus, Daidalos‘ Sohn, der der Sonne zu nahe kommt

Minoisches Fresko aus Knossos, ein junger Mann mit einem Henkelgefäß, Romanfiguren-Vorlage für Ikarus

Ikarus ist zwar in Athen geboren, doch er kam als Kleinkind mit seinem Vater nach Kreta. Soweit gleichen sich die Ereignisse im Roman und in der Sage. Im Roman hat eine kretische Amme Ikarus aufgezogen, und Ikarus fühlt sich als Kreter. Dementsprechend kleidet und frisiert er sich. Er hat lange, gekordelte Haarflechten und trägt keinen Bart.

Die Abbildung (23) ist eine Rekonstruktion eines minoischen Freskos aus Knossos. Der aufmerksame Gesichtsausdruck der Figur passt gut zu dem intelligenten, ehrlichen, aber leichtgläubigen Ikarus. Eigentlich ist sein Rock rot, denn seit ein paar Monaten ist Ikarus zum Vorarbeiter aufgestiegen. Also stell dir bitte Ikarus mit rotem Vorarbeiterrock vor und eher mit einem Hammer, einem Lot oder einer Säge in der Hand. 🙂

Ikarus ist stolz, einen genialen Baumeister und Ratgeber der Minas zum Vater zu haben. Er verehrt ihn und nutzt jede Gelegenheit, Anerkennung von Daidalos zu erhalten. Als die beiden zusammen eine Nacht im Gefängnis verbringen, merkt er jedoch, wie wenig er seinen Vater bisher kannte. Und hier gibt es wieder eine Parallele zwischen den Romanfiguren und den Sagengestalten: Ikarus kommt dem Licht zu nah. In der Sage ist es die Sonne, im Roman die Wahrheit. – Was, der Vergleich ist unverständlich? Deutlicher kann ich nicht werden, sonst verrate ich zu viel! 🙂

Dem Vater muss man gehorsam sein. Er besitzt Erfahrung. Er weiß, was richtig ist. Widerspruch dem Vater gegenüber ist ehrlos.

Ikarus

Die meisten minoischen Männerdarstellungen ähneln der Abbildung oben: Junge Männer tragen Gegenstände oder haben die Hände erhoben, meist reihen sie sich hintereinander. Meine Abbildung ist nur ein Ausschnitt des Freskos. Hinter dem Mann mit dem Henkelgefäß kommt ein anderer, der einen Krug trägt. Diese Männer werden als Adoranten (Anbetende, Huldigende, Opfergabenbringende) bezeichnet. Sie könnten jedoch auch weltliche Diener sein.

Eine meiner erfundenen Romanfiguren: die Hohepriesterin Kalathe

Minoische Statue, Frau mit um die Arme gewundenen Schlangen; Romanfiguren-Vorlage für die Hohepriesterin Kalathe

Diese kleine Statue (25) stellt eine Frau dar, um deren Arme sich Schlangen winden. Das passt gut zu meiner Figur Kalathe. Sie ist die ältere Schwester von Pasiphaë und Daidalos‘ heimliche Vertraute. Die Statue drückt Willensstärke und Mut aus, genau diese Eigenschaften zeichnen auch Kalathe aus. Allerdings ist zum Zeitpunkt der Romanhandlung einer von Kalathes Armen durch einen Unfall versteift.

Die Romanfigur ist von mir erfunden. In der Minotaurus-Sage setzt sich Minos gegen seine Brüder (Rhadamanthys und Sarpedon) durch und wird König. In meinem Roman habe ich Pasiphaë zwei Schwestern als Konkurrentinnen zur Seite gestellt, von denen Kalathe eine wichtige Rolle einnimmt.

Pasiphaë hat sich viele Dummheiten geleistet. Ich hätte sie bloßstellen und ihr die Herrschaft entreißen können. Aber ich habe gezögert, viel zu oft. Dann kam der Unfall. Seitdem habe ich praktisch nur noch einen Arm. Nun ist es zu spät.

Kalathe

Ariadne, Erstgeborene und potentielle Thronfolgerin

Ausschnitt aus dem sog. Stierspringer-Fresko von Knossos, minoische Epoche, Vorlage für meine Romanfigur Ariadne

Die Figur auf diesem minoischen Fresko (15) könnte eine Frau oder ein Mann sein. Sie ist eine von drei Personen, die offenbar über den Stier springen oder eine ähnliche akrobatische Leistung vollbringen. Für den Roman habe ich diese Figur als Vorlage für Prinzessin Ariadne ausgewählt. Ariadne ist Pasiphaës Erstgeborene und will eines Tages von ihrer Mutter den Thron übernehmen. Sie ist eine hervorragende Akrobatin und wird nicht nur von Ikarus für ihren Mut und ihr Geschick bewundert.

Ariadne ist auch in der Minotaurus-Sage eine wichtige Figur. In der Sage ist sie derart in Theseus verliebt, dass sie ihm hilft, ihren Halbbruder zu töten. Dieses Motiv gefällt mir gar nicht, es macht aus Ariadne ein liebesblindes Dummchen, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie später von Theseus auf Naxos sitzengelassen wird. Die Sagenkundigsten wissen vielleicht, wen Theseus letztlich geheiratet hat, aber das verrate ich hier nicht. Nur soviel: Ich finde, im Roman habe ich Ariadnes Ehre zumindest halbwegs gerettet.

Lieber eine tote Heldin als ein lebendiger Dummkopf.

Ariadne

Der athenische Held und Königssohn Theseus

Griechischer Krieger vom Aphaia-Tempel mit Bogen, Vorlage für meine Romanfigur Theseus

Dieser Bogenschütze (26) stammt von einem griechischen Tempelfries. Vielleicht stellt der hübsche junge Mann Herkules dar. Für mich ist er die Vorlage für die Romanfigur Theseus. Der Schnitt des Gesichts, der ruhige, konzentrierte Ausdruck, der kräftige Körper und die Jugend passen gut zu meiner Theseus-Figur. Im Roman trägt Theseus ein breites Halsband, einen massiven Kopfreif und ein Schwert, keinen Bogen. Er ist nach Kreta gekommen, um auf Wunsch seines Vaters Prinzessin Ariadne zu umgarnen. Als gehorsamer Sohn versucht er, seinen Auftrag auszuführen. Doch dieser gestaltet sich weit schwieriger, als Theseus es sich vorgestellt hat.

Ramassje, Ratgeber von Minas Pasiphaë und Daidalos‘ Konkurrent

Fragment of wall painting from the Tomb of Sebekhotep, ca. 1550-1295 B.C., Vorlage für die Romanfigur Ramassje

Der ägyptische Kapitän Ramassje gehört zu meinen erfundenen Romanfiguren. In der Minotaurussage lässt der Meeresgott Poseidon einen weißen Stier dem Meer entsteigen, im Roman bringt Ramassje in einem prächtigen Schiff Geschenke aus Übersee für Pasiphaë. Das kostbarste Geschenk ist ein riesiger weißer Sklave mit einem Hörnerhelm.

Mit den Geschenken schindet Pasiphaë Eindruck beim kretischen Volk und wird zur Minas gewählt. Ramassje wird zu Pasiphaës Berater und somit zu Daidalos‘ Konkurrent.

Die Figur aus einer ägyptischen Grabmalerei (27) habe ich wegen der Kleidung, der Schminke und der Perrücke ausgesucht. Sie könnte sehr gut Ramassje darstellen, obwohl der Kapitän inzwischen recht füllig geworden ist. Aber in altägyptischen Gräbern sehen die Leute ja immer jung und schlank aus, egal, wie faltig, bucklig oder dick sie bei ihrem Tod waren.

Eine furchtbare Sache. Eine gefährliche Sache. Pasiphaë ist reizbar wie ein ausgehungertes Krokodil.

Ramassje

Tauros, der weiße Stier, in den Pasiphaë sich verliebt

Für Tauros habe ich keine Abbildung zu bieten. Er hat ein so außergewöhnliches Aussehen, dass ich kein Foto gefunden habe. Stell dir einen extrem großen hellhäutigen Mann mit langen glatten weißblonden Haaren und himmelblauen Augen vor, der im Norden Europas versklavt wurde. Dieser Mann wird als Geschenk für Minas Pasiphaë nach Kreta gebracht. Bevor er an Land geht, muss er einen Helm mit Hörnern aufsetzen, damit er noch größer und imposanter aussieht.

Auf Kreta sind die Menschen deutlich kleiner als dieser „Nordländer“. Ihre Haut ist braun, ihre Haare fast schwarz. Für diese Menschen wirkt der blonde Sklave mit dem Hörnerhelm wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Er wird bewundert wie eine Kostbarkeit, wie ein exotisches Tier. Pasiphaë nennt ihn Tauros, den Stier. Es interessiert sie nicht, wie der junge Mann wirklich heißt. Das einzige, was sie will, ist, ihn zu ihrem Geliebten zu machen. Aber natürlich soll Tauros nicht wissen, dass er mit der Minas schläft. In der Sage baut Daidalos eine hölzerne Kuh, in die sich Pasiphaë hineinzwängt. So wird sie von dem Stier für eine Artgenossin gehalten und er paart sich mit ihr. Im Roman muss sich Daidalos etwas anderes einfallen lassen, damit Tauros Pasiphaë für seinesgleichen hält.

Prinz Asterion, der hellste Stern von Kreta oder ein Mischwesen?

Die Minas Pasiphaë gebiert in meinem Roman einen hellhäutigen, weißblonden Jungen. Ihr Gatte ist begeistert von dieser ausgefallenen Schönheit und gibt ihm den Namen: Asterion, der kleine Stern. Doch die Hellenen, allen voran die Athener, machen sich über den Prinzen lustig. Ein Mischwesen soll er sein, ein Minastaurus.

Bearbeitetes Bild (Farbaustausch) des sog. Lilienprinz, minoisches Fresko aus Knossos, Romanfiguren-Vorlage für Asterion, den Minotaurus

Ein Fresko, das in Knossos gefunden wurde, zeigt einen jungen Mann mit einem Kopfschmuck aus Federn. Er unterscheidet sich von den meisten anderen Männerdarstellungen durch seine aufwändigere Kleidung und auch dadurch, dass er keine Gegenstände herbeiträgt oder die Hände „anbetend“ erhebt. Deswegen wird er der Lilienprinz genannt. Wohl wegen dieses Namens habe ich ich die Figur sofort mit Asterion in Verbindung gebracht. Für die Abbildung (1) habe ich die Haare und die Haut umfärben lassen (danke, Andrea!), und nun sieht der Lilienprinz aus, als sollte er Asterion, den hellsten Stern von Kreta, darstellen. Eigentlich ist Asterion ein bisschen rundlich, aber das ist ein Detail, das in der minoischen Malerei nun einmal untergeht. 🙂

Weitere Blogartikel zu Romanfiguren und Weltenbau von Der Prinz im Labyrinth

In der Blogkategorie Hinter den Kulissen gibt es weitere Artikel zum Weltenbau meines Kretaromans:

  • Blogbeitrag zum Palast von Knossos. War es ein Nobelwohnsitz oder ein Irrgarten?
  • Blogbeitrag zum Schiffsfresko von Aktrotiri – ein fast 4 Meter langes Wimmelbild, das mir als Vorlage für den Weltenbau gedient hat.
  • Blogbeitrag zum Mischwesen und Monster, dem Minotaurus, und seiner Entstehung: die Romanfiguren Pasiphaë und der Stier
  • Ein Artikel zum Adyton (oder Lustralbecken) genannten, speziell minoischen unterirdischen Raum, der in meinem Roman ein Hausheiligtum darstellt.

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